Hintergrund

Gießwasser, das vom Himmel fällt

Regenwasser für den Garten nutzen

Diesen Sommer Mangelware, aber immer öfter auch im Übermaß vorhanden: Regenwasser. Grund genug, mit einem Gartenprofi darüber zu sprechen, wie man diese wertvolle Ressource sinnvoll für den Garten nutzbar machen kann.

Eindeutig eine gute Nachricht: Das Bewusstsein der Gartenbesitzer für einen nachhaltigen Umgang mit Regenwasser wächst. Das hat zumindest Jonni Borgmann beobachtet. Der Gartengestalter aus Rellingen ist Mitglied der Gärtner von Eden und als solches spezialisiert auf Planung, Anlage und Pflege privater Gärten. Er wird seit einiger Zeit immer häufiger von Gartenbesitzern darauf angesprochen, wie sie Regenwasser nutzbar machen können. Seine Antwort: „Wie bei so vielen Dingen im Garten, gibt es keine eindeutige und einfache Antwort. Grundsätzlich ist es natürlich gut, Regenwasser nicht einfach in die Kanalisation zu leiten oder versickern zu lassen, aber es gibt Einiges zu beachten.“

Das fängt mit der Dimensionierung der Wasserspeicher und ihrer Platzierung im Garten an. Der Klassiker unter den Regenwasserspeichern ist die Regentonne, und alle, die jetzt an hüfthohe, leuchtendblaue Plastikfässer denken, kann der Experte beruhigen: „Solche Regenwasserbehälter gibt es mittlerweile in durchaus ästhetisch überzeugenden Varianten von designorientiert bis eher rustikal, die sich nicht mehr wie ein Fremdkörper im Gartenbild ausnehmen.“ Solche Regenwasserbehälter aufzustellen, ist vergleichsweise unaufwändig, etwa neben einem Gartenhaus, dem Geräteschuppen oder dem überdachten Sitzplatz. Sie sollten unbedingt mit einem Deckel versehen sein, um zu verhindern, dass Mücken dort ihre Eier ablegen oder Kleintiere hineinfallen, und einen Überlauf brauchen sie auch, der ein Zuviel an Regenwasser in die Kanalisation ab- oder zu einer Versickerungsfläche umleitet.

Allerdings ist das Fassungsvermögen von Regentonnen vergleichsweise gering. Wer mehr Regenwasser sammeln will, kann dies in einer Zisterne tun. Die wird zumeist unterirdisch angelegt, die sehr leichten Plastiktanks haben ein Fassungsvermögen von mehreren Kubikmetern und sind bei einer Gartenneuanlage problemlos einbaubar. Sollen sie allerdings in einen bestehenden Garten integriert werden, stellt das je nach Garten- und Zisternengröße einen durchaus größeren Eingriff dar. „Wer viel Platz im Garten hat, kann Regenwasser auch in einem Teich sammeln. Allerdings muss man sich dabei im Klaren sein, dass man durch Verdunstung viel Wasser verliert.“ An heißen Tagen drei bis fünf Zentimeter, so der Experte.

Bei der Dimensionierung seines Wasserspeichers sollte man überlegen, welche Flächen man mit dem Regenwasser bewässern will und sich klarmachen, dass – egal wie groß der Speicher sein soll – seine Anschaffung wohl nicht dazu führen wird, den Garten von anderen Wasserquellen unabhängig zu machen. Zur Verdeutlichung stellt Jonni Borgmann eine einfache Rechnung auf: „Man rechnet für eine intensive Bewässerung 15 Liter pro Quadratmeter. Macht bei einem 300 Quadratmeter großen Garten 4.500 Liter oder 4,5 Kubikmeter Wasser für einen Gießdurchgang. Damit wäre ein Fünf-Kubikmeter-Regenwasserspeicher quasi erschöpft.“

Doch nicht nur der stetige Wasserbedarf der Pflanzen macht zusätzliche Wasserquellen notwendig. Auch der Regenwasserspeicher selbst kommt nicht ohne Leitungswasser aus, denn für die Wasserentnahme muss er mit einer Pumpe ausgestattet sein und die darf nicht leerlaufen. Ist der Regenvorrat also aufgebraucht, muss der Wasserspeicher mit Wasser aus anderer Quelle aufgefüllt werden. Wer über die Anschaffung einer Zisterne nachdenkt, sollte bedenken, dass sie neben der Pumpe auch mit einem Filter und einem Überlauf ausgestattet sein muss.

Wichtig ist Borgmann zu betonen, dass solche Einschränkungen nicht zu dem Schluss führen sollten, ganz auf das Sammeln von Regenwasser zu verzichten: „Regenwasser ist in aller Regel das beste Gießwasser, weil es ja das ist, worauf die Pflanzen von Natur aus eingestellt sind. Außerdem ist es ein aktiver Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Garten, so viel wie möglich mit Regenwasser zu gießen“, fasst er zusammen.

Der Experte

Der erfahrene Gartengestalter Jonni Borgmann betreut seit fast 20 Jahren Kunden im Großraum Hamburg und in Norddeutschland. Sein Betrieb Borgmann Garten und Landschaftsbau steht für kompetente Planung, Gestaltung und Pflege individueller Privatgärten und ist Mitglied der Gärtner von Eden, einer renommierten Genossenschaft von rund 50 Gartengestaltern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

http://www.borgmann-garten.de

www.gaertner-von-eden.com

Erfolgreich beim Mopo Team-Staffellauf 2018

Mit fünf Mitarbeitern ist die Firma Borgmann beim MoPo Team-Staffellauf an den Start gegangen. Bei herrlichem Wetter gingen die Truppe gemeinsam mit 10.000 Läufern im Hamburger Stadtpark in den Freizeit-Wettbewerb.

Mit einem gemeinsamen Picknick aller Teilnehmer fand die Veranstaltung einen sehr gemütlichen Ausklang.

 

 

Zeitschrift Grün 06/2018

Aus der Reihe tanzen

Jetzt ist Schluss mit Einheitsgrün – mit diesen Ideen wird aus dem kleinsten Grundstück ein abwechslungsreich gestalteter Traumgarten, mit viel Platz zum (Er)Leben und Genießen!

Jonni Borgmann gibt Ratschläge für einen abwechslungsreichen Garten.

 

 

Klein, aber fein

Wie auch kleine Gärten ganz groß rauskommen

Ein Garten, in dem man laue Sommerabende in vollen Zügen genießen kann, ist etwas Wunderbares. Dieses große Gartenglück kann sich selbst auf ein paar Quadratmetern Grund und Boden einstellen – vorausgesetzt, man hat sie gut gestaltet. Worauf es dabei ankommt, verrät ein Experte.

Die Größe ist nicht entscheidend. Dieser Satz gilt für so manche Lebensbereiche und definitiv in Bezug auf den Wohlfühlcharakter eines Gartens. Der hängt wirklich einzig und allein von einer durchdachten Gestaltung ab. Diese Erfahrung macht auch Jonni Borgmann. Der Gartengestalter aus Rellingen ist Mitglied der Gärtner von Eden, eines genossenschaftlichen Zusammenschlusses von rund 50 Gartengestaltern aus dem deutschsprachigen Raum und hat sich auf Planung, Anlage und Pflege individueller privater Gärten spezialisiert. Bei seiner Arbeit wird er regelmäßig mit der Frage konfrontiert, wie man aus kleinen Grundstücken großartige Gärten macht.

Auch, oder vielleicht gerade, wenn es nur um ein paar Quadratmeter Gartenfläche geht, gehört deren Gestaltung aus Jonni Borgmanns Sicht immer in die Hände eines Profis: „Kleine Grundstücke verzeihen Ungenauigkeiten noch viel weniger als große“, so seine Begründung, „weil man alles einfach sofort sieht.“

Entscheidungen treffen

Profis wie Jonni Borgmann gehen bei der Planung eines kleinen Gartens im Grundsatz nicht anders zu Werke als bei einem großen. Wichtig ist im großen wie im kleinen Garten, das Grundstück in einzelne Räume zu gliedern und so dem Auge Abwechslung zu bieten. Das macht neugierig und verhindert, dass der Garten mit einem Blick erfassbar ist und sich schnell Langeweile einstellt.

Eine wichtige Rolle in kleinen Gärten spielt das Thema Sichtschutz, da sie in der Regel wenig Abstand zum Nachbarn bieten. „Hecken wirken weniger massig als blickdichte Zäune oder Mauern“, erklärt der Experte. „Außerdem sorgen sie für optische Tiefe.“ Eine schöne Weiterentwicklung der Hecke ist die Pflanzung von Spalierbäumen an der Grundstücksgrenze oder auch um einen Sitzplatz. Diese verlängern den Sichtschutz nach oben, bleiben bei entsprechender Pflege schlank und sorgen für eine rundum grüne Kulisse.

Auch beim Blick auf den Boden lässt sich gestalterisch etwas für mehr optische Größe im kleinen Garten tun. Bei Bodenbelägen rät Jonni Borgmann zu einem durchdachten Materialmix: „Ein Wechsel etwa zwischen Holz- und Stein unterstützt die Gliederung der Fläche. Allerdings sollte man sich auf wenige Materialien konzentrieren, damit das Grundstück nicht zu kleinteilig wirkt.“ Eine klare funktionale Zuordnung der einzelnen Materialen ist dabei ebenso gefragt wie eine stilsichere Auswahl, die zum Gesamtcharakter der Anlage passt. Bei Natur- oder Betonstein raten Experten zu großformatigen Platten. Die sorgen für eine optische Vergrößerung. Auf Rasen würde Jonni Borgmann bei der Anlage eines kleinen Gartens allerdings eher verzichten: „Meist wäre die Rasenfläche so klein, dass sie weder ästhetisch noch funktional überzeugen könnte. Dann lieber zugunsten von mehr Großzügigkeit bei anderen Elementen ohne Rasen planen“, rät der Experte. Der durch den Verzicht auf Rasen gewonnene Platz könnte zum Beispiel für einen zweiten Sitzplatz verwendet werden. Oder wie wäre es mit einem Wasserelement wie etwa einem Quellstein? Unverzichtbar ist aus Sicht des Experten eine gute Lichtplanung und das nicht nur aus Sicherheitsgründen: „Mit gezielt platzierten Lichtquellen können wir kleine Gärten bei Dunkelheit eine wunderbare Weite verleihen und sie richtig toll inszenieren.“

Bepflanzung sorgfältig planen

Bei der Pflanzenauswahl gelten im kleinen Garten erst einmal ganz allgemeine Regeln: Standortgegebenheiten und die Ansprüche der Pflanzen müssen zusammenpassen. Außerdem sollten nur Arten und Sorten zum Einsatz kommen, deren Größenentwicklung auch langfristig zu den Dimensionen des Grundstücks passt. Um zu verhindern, dass ein kleiner Garten überfrachtet wirkt, empfehlen sich eine Beschränkung auf einige wenige Arten und ein klares Farbkonzept. Pflanzen mit heller Laub- und Blütenfarbe sorgen für eine freundliche Atmosphäre und können den Garten optisch vergrößern. Und: Beete müssen nicht immer zu ebener Erde liegen. Hochbeete erleichtern die Pflege und fungieren gleichzeitig als Gliederungselement. Ihre Einfassungen können außerdem als Sitzflächen dienen, so dass sie gleich mehrere Funktionen übernehmen.

Es zeigt sich: Ein schöner Garten ist keine Frage der Größe. Mit sorgfältiger Planung, gestalterischen Tricks und den richtigen Pflanzen lassen sich auch kleine Gärten optimal nutzen.

Der Experte

Der erfahrene Gartengestalter Jonni Borgmann betreut seit fast 20 Jahren Kunden im Großraum Hamburg und in Norddeutschland. Sein Betrieb Borgmann Garten und Landschaftsbau steht für kompetente Planung, Gestaltung und Pflege individueller Privatgärten. Mit diesen Idealen ist das Unternehmen Mitglied der Gärtner von Eden, einer renommierten Genossenschaft von 50 Gartengestaltern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Der Garten und die Farbe

Farben spielen im Alltag eine große Rolle – mal offensichtlich, mal eher subtil. Das gilt auch für den Garten. Deshalb sollte bei der Gartengestaltung auch der Farbauswahl gebührend Aufmerksamkeit zuteilwerden. Jonni Borgmann, Mitglied der Gärtner von Eden aus Rellingen, erklärt, worauf es bei der Farbgestaltung im grünen Wohnzimmer ankommt.

Garten ist Farbe: Blüten, Blätter, Stein, Holz, Möbel, Polster. „Das ist natürlich wunderbar“, findet Jonni Borgmann. „Man kann im Garten so richtig in Farben schwelgen.“ Gleichzeitig aber warnt der erfahrene Gartengestalter aus Rellingen, der mit seinem Betrieb Borgmann Gartenbau zu den Gärtnern von Eden gehört: „Die Vielzahl an Elementen, über die sich Farbe in den Garten bringen lässt, erfordert eine sehr sorgfältige Planung, damit kein zu unruhiges Bild entsteht.“ Die Hauptrolle sollte dabei nach Überzeugung des Gartenprofis immer den Pflanzen zukommen. Aber Obacht! Eigentlich selbstverständlich, aber oft vernachlässigt und für die Entwicklung eines auf Pflanzen basierenden Farbkonzepts ungemein wichtig: den Wandel der Natur im Lauf der Jahreszeiten nicht vergessen! „Sämtliche Pflanzen verändern sich ständig und mit ihnen auch das Gartenbild. Das heißt, wer mit Farben seinen Garten gestalten möchte, entwirft nicht ein fixes Bild, sondern muss kontinuierliche Farbwechsel einplanen“, erinnert Gartenexperte Jonni Borgmann.

Bauliche Elemente wie Wege, Mauern, Zäune, aber auch immergrüne Hecken können bei der Kreation von Gartenbildern so etwas wie die Leinwand bilden – einen ruhigen Hintergrund, vor dem die Natur dann im Laufe des Jahres ihr veränderliches Farbspektrum entfalten kann.

Aus dem Vollen schöpfen

Die konkrete Farbwahl sollte, so empfiehlt der Experte, auf die Vorlieben der Gartenbesitzer abgestimmt sein und kann im Laufe der Gartensaison durchaus variieren. Ob Pflanzflächen in leuchtenden Farben oder dezenten Pastelltönen, vielfarbig oder Ton in Ton blühen – alles eine Frage des individuellen Geschmacks und des darauf zugeschnittenen Konzepts. Gartenprofis wählen Pflanzen so aus, dass ihre Blühzeiträume sich ergänzen, damit Gartenbesitzer möglichst lang Freude an bunt blühenden Beeten haben.

Allerdings gibt Jonni Borgmann zu bedenken: „Unterschiedliche Farben haben unterschiedliche Wirkungen auf die Menschen und beeinflussen auch den Gartenstil: Gelb-, Orange- und Rottöne verbreiten eine warme, fröhliche Atmosphäre und verleihen einem Garten oft eine naturnahe, eher ländliche Anmutung. Pastelltöne sind dezenter, wirken edel, filigran, lassen einen Garten eher modern wirken.“

Neben den persönlichen Farbvorlieben ziehen Experten wie Jonni Borgmann auch Faktoren wie Lichtverhältnisse oder Nutzungszeiten bei der Farbwahl heran: „Helle Blüten können schattige Ecken aufhellen und sind auch abends gut sichtbar, dunklere Töne lassen ein Grundstück weniger weitläufig erscheinen.“

Großartiges Grün

Eine Farbe wird nach Erfahrung des Experten bei der Pflanzplanung oft vergessen: Grün. „Und das ist wirklich schade. Immerhin hat jede Pflanze auch eine Zeit ohne Blüten, in der sie über ihr Laub wirkt. Außerdem gibt es eine gigantische Vielfalt an Grüntönen, mit denen sich ebenfalls wunderbare Gartenbilder entwerfen lassen“, so das Plädoyer von Jonni Borgmann für mehr Aufmerksamkeit für das Grün. Außerdem wandelt sich so manches einfach grüne Blatt Richtung Herbst zum leuchtenden Hingucker.

Schmückendes Beiwerk

Neben dem Hauptdarsteller Pflanze lassen sich mit Accessoires gezielt farbliche Akzente im Garten setzen. So können farblich auf die Terrassenbepflanzung abgestimmte Sitzpolster den Eindruck vollkommener Harmonie erwecken oder ein leuchtend bunter Sitzsack auf der Wiese unglaublich einladend wirken. „Wichtig ist einfach immer, das Gesamtbild im Blick zu behalten“, lautet das Fazit des Gartenexperten.

Gartentrends 2018

Die Natürlichkeit kommt zurück

Wer seinen Garten zum individuellen Wohlfühlraum erheben möchte, ist gut beraten, ihn ganz und gar nach seinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu gestalten.

Erlaubt ist also, was gefällt. Dennoch gibt es natürlich auch rund um die Gartengestaltung Trends.

 

 

Einfach Hausgemacht 02 / 2018

Frühjahrsputz im Garten

Jonni Borgmann gibt wertvolle Tipps zum Start in die Saison.

 

 

 

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Landschaftsgärtner-Landesmeister aus Bad Bramstedt und Rellingen kämpfen in Berlin um den Titel „Deutscher Meister 2017“

Training für die Deutsche Meisterschaft: Die Landschaftsgärtner-Landesmeister Till Stracke (Foto 1 vorne) und Lisa Sanja Koszlat bekommen auf der Übungsbaustelle in Bad Bramstedt Tipps von Steinmetz Niels Peckhold. Foto: Wandrey Garten- und Landschaftsbau
Training für die Deutsche Meisterschaft: Die Landschaftsgärtner-Landesmeister Till Stracke (Foto 1 vorne) und Lisa Sanja Koszlat bekommen auf der Übungsbaustelle in Bad Bramstedt Tipps von Steinmetz Niels Peckhold. Foto: Wandrey Garten- und Landschaftsbau
Jeder macht das, was er am besten kann: Till Stracke und Lisa Sanja Koszlat üben die Bauaufgabe für die Deutschen Meisterschaften in Berlin und verteilen die Aufgaben wie Mauerbau, Pflastern, Pflanzen und Holzarbeiten. Foto: Wandrey Garten- und Landschaft

Seit dem 17. Juni 2017 sind die angehenden Landschaftsgärtner Till Stracke vom Unternehmen Wandrey Garten- und Landschaftsbau GmbH in Bad Bramstedt und Lisa Sanja Koszlat von der Borgmann Garten- und Landschaftsbau GmbH in Rellingen die neuen schleswig-holsteinischen Landesmeister im Garten- und Landschaftsbau. Den Titel holten die beiden Auszubildenden beim diesjährigen Berufswettkampf „Landschaftsgärtner-Cup Nord“ in Rostock, bei dem die Landschaftsgärtner des Nordens jedes Jahr ihre talentiertesten Nachwuchskräfte ermitteln. Obwohl erst im ersten Lehrjahr, konnten sich die beiden Nachwuchstalente aus beim Wettbewerb als Team erfolgreich gegen die weitaus erfahrenere Konkurrenz aus dem eigenen Land und den Nachbarländern durchsetzen. Mit dieser beeindruckenden Leistung qualifizierten sich Stracke und Koszlat für den Bundesentscheid am 8. Und 9. September auf der IGA in Berlin. Dort werden sie sich beim bundesweiten Landschaftsgärtner-Cup mit den Landesmeistern aller Bundesländer messen und nach dem Titel „Deutscher Meister Garten- und Landschaftsbau 2017“ greifen.

Übung macht den Deutschen Meister: Vorbereitung im „Trainingslager“ Bad Bramstedt

Zwölf Landesmeister-Teams aus ganz Deutschland geben beim Bundesentscheid auf dem Berliner IGA-Gelände gärtnerisch sozusagen Vollgas. Die Aufgabe: Alle Teams bauen nach einem festgelegten Plan innerhalb von zwei Tagen auf Arealen von 16 Quadratmetern denselben anspruchsvollen Garten, der die wichtigsten landschaftsgärtnerischen Arbeiten vereint: einen kleinen Teich, eine Natursteinmauer, ein Mosaikpflaster, Pflanz- und Rasenflächen sowie eine Pergola aus Holz. 16 Stunden hat jedes Team für diese Aufgabe Zeit. „Das ist nicht viel, wenn man bedenkt, dass die einzelnen Arbeiten teilweise sehr umfangreich sind. Uns ist klar, dass wir es in Berlin mit den besten Nachwuchs-Landschaftsgärtnern aus ganz Deutschland zu tun haben werden. Da kommt es wirklich aufs kleinste Detail an“, sagt Sanja Koszlat. Dies sehen auch die Ausbilder der aktuellen Landesmeister so und unterstützen ihre Auszubildenden mit vollem Einsatz bei der Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften. Beide wurden vor dem Wettkampf für eine Woche freigestellt, um die Bauaufgabe gemeinsam auf dem Betriebsgelände der Wandrey Garten- und Landschaftsbau GmbH in Bad Bramstedt  proben zu können. Den Bauplan haben sie, wie alle Teams, vorab zugeschickt bekommen.

„Wir fangen um 6:30 Uhr morgens an und arbeiten dann bis etwa 16:00 Uhr auf der Übungsbaustelle. Unser Ziel ist, den Garten mindestens zweimal zu bauen, so dass jeder von uns einmal alles gemacht hat. Danach wollen wir dann die Aufgaben so verteilen, dass beim Wettkampf jeder das macht, was er am besten kann“, erklärt Till Stracke. Denn bei der starken Konkurrenz, da sind sich die beiden Schleswig-Holsteiner sicher, muss in Berlin jeder Handgriff sitzen. Dies ist vor allem beim Bau derjenigen Gartenelemente eine Herausforderung, die für die beiden Auszubildenden aus dem hohen Norden Neuland sind. „Wir müssen zum Beispiel eine Mauer aus Muschelkalkstein bauen. Die Steine müssen hierfür rund geschlagen werden, und zwar mit Hammer und Meißel. Derartige Arbeiten sind in Süddeutschland gängig, im Norden aber ganz und gar nicht üblich. Hier fehlt uns die Erfahrung“, sagt Till Stracke. Um dieses Defizit auszugleichen, heuerten die Ausbilder extra einen Steinmetz an, der den beiden Landesmeistern einen Crash Kurs in Natursteinbearbeitung ohne Motorsäge gab. „Das war total hilfreich, und abgesehen von den Deutschen Meisterschaften werden wir hiervon auf jeden Fall langfristig profitieren“, berichtet Lisa Sanja Koszlat begeistert.

Ein wenig Lampenfieber haben die beiden schon, freuen sich aber auch auf den Wettkampf in Berlin. „Natürlich hoffen wir, dass wir für Schleswig-Holstein eine gute Platzierung nach Hause bringen werden. In jedem Fall wird es aber eine weitere spannende Erfahrung sein“, ist sich Lisa Sanja Koszlat sicher.

„Gärtner Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau“ ist die beliebteste gärtnerische Ausbildung

Neben dem sportlichen Aspekt dienen die Berufswettkämpfe des Garten- und Landschaftsbaus auf Landes- und Bundesebene auch dazu, den Beruf des Landschaftsgärtners noch bekannter zu machen und seine Vielfältigkeit zu präsentieren. Aus diesem Grund finden die Meisterschaften stets in der Öffentlichkeit statt. So auch der Landschaftsgärtner Cup in Berlin. Als Ausbilder und Referent für Nachwuchswerbung beim Fachverband Garten-, Landschaft- und Sportplatzbau Schleswig-Holstein setzt sich Adonis Andresen im nördlichsten Bundesland dafür ein, den Nachwuchs im GaLaBau zu sichern. „Mir ist es ein Anliegen zu zeigen, dass Landschaftsgärtner weit mehr machen als Rasenmähen und Blumen gießen“, sagt Andresen. Dies wissen auch immer mehr Schulabgänger, die vor der Berufswahl stehen: In den vergangenen 15 Jahren entschieden sich jedes Jahr mehr als die Hälfte der jungen Menschen, die eine Ausbildung im Gartenbau beginnen wollten, für die Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau. Damit ist der GaLaBau die beliebteste der insgesamt sieben gärtnerischen Fachrichtungen.

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Unsere Auszubildende Lisa Sanja Koszlat ist Landesmeisterin

Sechs Stunden lang bauten Lisa Sanja Koszlat und Till Stracke beim Landschaftsgärtner-Cup Nord an ihrem Meisterstück: einem 16 Quadratmeter großen Garten. Für die perfekte Ausführung wurden sie mit dem Titel „Landesmeister Schleswig-Holstein 2017“ belohnt
Miniaturgärten aller Wettkampfteilnehmer
die besten Nachwuchs-Landschaftsgärtner Schleswig-Holsteins

Die neuen schleswig-holsteinischen Landesmeister im Garten- und Landschaftsbau kommen aus Bad Bramstedt und Rellingen

Am vergangenen Freitag und Samstag bot sich den Besuchern des Rostocker Stadthafens ein ungewohntes Bild: 38 Nachwuchstalente des norddeutschen Garten- und Landschaftsbaus gärtnerten, hämmerten, maßen und manövrierten am Kempowski-Ufer um die Wette. Beim Berufswettkampf „Landschaftsgärtner-Cup Nord“ ließen die Bundesländer Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg ihre talentiertesten Auszubildenden in 19 Zweierteams gegeneinander antreten - und kürten so ihre Landesmeister. Aus den acht schleswig-holsteinischen Teams stachen Till Stracke vom Unternehmen Wandrey Garten- und Landschaftsbau in Bad Bramstedt und Lisa Sanja Koszlat vom der Borgmann Garten- und Landschaftsbau GmbH in Rellingen durch überdurchschnittlich gute Leistungen hervor. Sie sicherten sich als Team den 1. Platz auf schleswig-holsteinischer Landesebene und den 2. Platz in der länderübergreifenden Gesamtwertung. Besonders beachtlich: Beide Auszubildende sind in ihren Betrieben im ersten Lehrjahr. Umso beeindruckender ist es, dass sie sich gegen die erfahrenen Wettstreiter aus den zweiten oder dritten Lehrjahren behaupten konnten.

Als neue schleswig-holsteinische Landesmeister treten die Nachwuchstalente am 8. September 2017 für ihr Land beim Bundesentscheid auf der IGA Berlin an, wo sie mit den landschaftsgärtnerischen Landesmeistern aller Bundesländer um den Titel „Deutscher Meister 2017“ gärtnern.

Landesmeister: „Struktur und Zeitmanagement sind das A und O“

Die frisch gebackenen schleswig-holsteinischen Landessieger meisterten die sieben Stationen des Cups bravourös und konnten somit im Laufe des Wettbewerbes ihren Punktevorteil gegenüber der Konkurrenz immer weiter ausbauen. Den Ausschlag gab die Bauaufgabe, die mit einer Gewichtung von 65 Prozent in die Gesamtwertung eingeht. Beide konnten es kaum fassen, dass sie als Auszubildende im ersten Lehrjahr die starke Konkurrenz hinter sich lassen konnten: „Wir wurden von unseren Ausbildern als Team für den Cup vorgeschlagen und hätten nie erwartet, dass wir hier so gut abschneiden. Natürlich haben wir vorher den Plan der Bauaufgabe durchgesprochen und versucht, die Aufgaben sinnvoll zu verteilen. Aber da wir in unterschiedlichen Betrieben arbeiten, konnten wir noch nicht einmal gemeinsam üben“, berichtete Lisa Sanja Koszlat. Ihr Teamkollege Till Stracke ergänzte mit einem Lachen: „Ich kann es kaum glauben, dass wir tatsächlich neue schleswig-holsteinische Landesmeister sind! Hätten wir uns vorher keinen Zeitplan für die Bauaufgabe zurechtgelegt und versucht uns zu strukturieren, hätte das sicherlich im Chaos geendet!“ 

Landschaftsgärtner-Cup Nord: Voller Einsatz an sieben Stationen

Der Landschaftsgärtner-Cup Nord findet jährlich im Rotationsprinzip in einem der drei teilnehmenden Bundesländer statt – am 16. Und 17. Juni bereits zum 21. Mal. Ausgerichtet wird er im Wechsel von den Fachverbänden für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. In diesem Jahr war der mecklenburgische Fachverband Gastgeber und hatte mit dem malerischen Kempowski-Ufer inmitten des Rostocker Stadthafens von der Stadt Rostock einen exponierten Austragungsort zur Verfügung gestellt bekommen. Bevor die drei Verbände hier die besten Nachwuchskräfte ihrer Zunft küren konnten, durchliefen die zum Cup zugelassenen Azubis an beiden Wettkampftagen unter den interessierten Blicken zahlreicher Zuschauer insgesamt sieben Stationen. Das professionelle Bearbeiten von Natursteinen und das Bestimmen von Pflanzen waren hier ebenso gefragt wie der geschickte Umgang mit technischen Geräten, zum Beispiel Bagger und Messinstrumente. Darüber hinaus prüfte die Jury, bestehend aus erfahrenen Ausbildern, das Wissen rund um das Thema Arbeitssicherheit.

Herzstück und größte Herausforderung des Cups war auch in diesem Jahr die Bauaufgabe, bei der die 19 Teams innerhalb von sechs Stunden einen 16 Quadratmeter großen Garten nach festgelegtem Plan errichten mussten. Im Stadthafen Rostock reihten sich die fertigen Gärten am Nachmittag des 17. Juni in einer grünen Flucht entlang des Kempowski-Ufers. Kleine Kunstwerke, die von Pflanz- und Rollrasenflächen über Pflasterungen aus Natursteinen bis hin zu einem Holzpodest und einer dekorativen Weidenwand alles zu bieten hatten, was auch einen weitaus größeren Garten zur Wohlfühloase macht.

Plätze 2 und 3 gehen an den Kreis Rendsburg-Eckernförde

Neben dem Sieger-Duo Stracke und Koszlat setzten sich vor allem Dennis Hartwig und Valentin Kurzeck vom Fachbetrieb Erwin Rumpf Garten- und Landschaftsbau in Nortorf gegen die landesinterne und landesübergreifende Konkurrenz durch. Die beiden Auszubildenden kamen auf Platz 2 in der schleswig-holsteinischen Wertung und konnten sich außerdem über den 3. Platz in der Gesamtwertung aller teilnehmenden Bundesländer freuen. Auf den 3. Platz in der schleswig-holsteinischen Landeswertung schaffte es ebenfalls  ein Team aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde: Hendrik Klenk und Jens Zyballa von der Be Wi Be Garten- und Landschaftsbau GmbH mit Sitz in Hohenweststedt.

Mecklenburg-Vorpommern holt den Gesamtsieg

Den besten Eindruck im länderübergreifenden Wettbewerb hinterließen Kassandra Eißrich und Sven Lehnhardt aus Rostock. Als Auszubildende bei der Rostocker alpina ag war der Cup für sie sozusagen ein Heimspiel. Das Team trug den Pokal des Gesamtsiegers nach Hause und darf sich außerdem künftig „Landesmeister Mecklenburg-Vorpommern 2017“ nennen. Neue Landesmeister in Hamburg (inklusive Metropolregion) sind Maurice Junge und Tobias Löding, Auszubildende im Betrieb Steffen Heuer Garten- und Landschaftsbau in Rosengarten-Iddensen.

Am Ende des Tages waren die Gewinnerteams genauso zufrieden mit dem Landschaftsgärtner-Cup Nord wie die Organisatoren der Veranstaltung: „Der Cup Nord ist zum einen anerkannter Berufswettkampf, dient zum anderen aber auch dazu, in aller Öffentlichkeit die Vielfältigkeit und Schönheit des Berufes zu präsentieren. Das ist uns auch dieses Jahr gelungen, und wir freuen uns, dass wir in den Rostockern so viele begeisterte Zuschauer hatten“, sagte Adonis Andresen, Ausbilder und Referent für Nachwuchswerbung beim Fachverband Schleswig-Holstein (FGL).

Landschaftsgärtner: Rosige Berufsaussichten

Gärtner Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau, so heißen Landschaftsgärtner korrekt. Sie bauen und pflegen private Gärten, Sportanlagen und öffentliche Parks. Sie pflastern Wege und Plätze und sind in Naturschutzprojekten beteiligt. Sie modellieren große und kleine Landschaften, verlegen automatische Bewässerungsanlagen oder Lichtinstallationen in Gärten, bauen Wasserläufe und Schwimmteiche. Eine Portion Kreativität und  soziale Kompetenzen schaden nicht, um erfolgreich zu sein, dies ist besonders für das Arbeiten im Team und die Beratung der Kunden wichtig ist. „Nach der bestandenen Ausbildung stehen die Jobchancen gut, Landschaftsgärtner sind in ganz Deutschland sehr stark nachgefragt. Die Arbeitslosenquote ist sehr gering “, weiß Adonis Andresen, Ausbilder und Referent für Nachwuchswerbung beim Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Schleswig-Holstein e.V. (FGL).

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Klönschnack

Beitrag in der Regionalzeitung Klönschnack

Start der Frühlingssaison im Garten

März 2017

Schenefelder Bote

Schenefelder Bote

Unternehmensnetzwerk Nordexperten

18. Januar 2017

Hamburger Abendblatt

Hamburger Abendblatt

Gartenzeit

Experten antworten - Runde 1

Regionalausgabe Pinneberg - 28. März 2014

Hamburger Abendblatt

Gartenzeit

Auftakt einer neuen Serie - Vorstellung Expertenteam

Regionalausgabe Pinneberg - 14. März 2014

Pinneberger Tageblatt

Pinneberger Tageblatt

STADTgespräch

Gartentrends 2014: Jonni Borgmann gibt Tipps zu Möbeln, Bewässerung und Nachhaltigkeit
,Pflegeleichte Paradiese erschaffen'

März 2014